Ein magisches Verbrechen

In diesem Ferienprojekt erstellten die Teilnehmenden einen Märchenfilm aus Realfilm- und Trickfilmelementen.

 

Technische Voraussetzungen:
1 Laptop, 2 Filmkameras (mit Stativ, Mikrofon,Tonangel...), 1 Fotokamera, Bastelmaterial, Ipads + Stative und Halterungen ZU3D, Premiere Elements
Projektverlauf/Arbeitsschritte:
Den ersten Projekttag beginnen wir mit einer Kennenlern- und Namensrunde. Ich frage ab, wer schon einmal einen Kurs in der e.tage besucht hat und/oder Erfahrung im Umgang mit Kamera und Filmtechnik hat.
Gemeinsam überlegen wir uns, was man für die Produktion eines Films alles braucht und notieren dies auf ein Flipchart. Hier markieren wir später, was wir an welchem der vier Tage erledigen wollen und beschließen anschließend womit wir beginnen: Mit der Idee und dem Drehbuch.
 
Am Boden habe ich eine großes Blatt vorbereitet und viele Filzstifte bereitgelegt. In der Mitte steht groß "ein magisches Verbrechen". Davon gehen erste Äste ab. Wer ist der Verbrecher, was klaut er, warum klaut er, wo findet das Ganze statt?
Die Kinder sollen nun ein großes Mindmap erstellen, aus dem wir später gemeinsam die Geschichte konstruieren können. Die Köpfe rauchen - so richtig will es nicht klappen.
Nach einer Kreativpause an der frischen Luft kommt uns der Einfall mit einer Mülltonne als galaktisches Tor. Der Rest der Geschichte ergibt sich dann anhand der Mülltonne.
 
Die finden wir auch direkt bei unserer Suche nach Drehorten und Requisiten - hinter den Roxy Hallen steht sie leer und auffällig besprüht.
Wir besprechen, was die Kinder am nächsten Tag alles mitbringen sollen und wie sie sich kleiden sollen (Beides klappt nur so halb).
 
Auch erhalten die Kinder am ersten Projekttag eine Einführung in die Kameratechnik. Hier stellt sich heraus, dass einige sich schon gut auskennen und auch im Projekt lieber nicht schauspielen, sondern die Kamera bedienen wollen. Hier frage ich wiederholt nach, bevor wir die Rollen verteilen - nicht dass am Schluss jemand beleidigt ist.
 
Am zweiten Projekttag beginnen wir direkt mit den Dreharbeiten. Dabei gehen wir chronologisch vor:Die ersten Szenen des Films drehen wir zuerst.
Große Teile der Realfilmszenen schaffen wir an diesem ersten Drehtag. Da viele der Szenen draußen spielen und es furchtbar kalt ist, gibt es zum Abschluss einen warmen Tee.
 
Den dritten Projekttag nutzen wir, um die Trickfilme zu erstellen und erste Aufnahmen vor dem Greenscreen zu verwirklichen. 
 
Für den vierten Projekttag bleiben übrig: Vor- und Abspann in Tricktechnik, eine Erzählerstimme, enige restliche Aufnahmen vor dem Greenscreen und das Ende des Films, bei dem die Kinder wieder aus der Mülltonne steigen und sich alles auflößt. Es ist also Disziplin gefragt.
Die Greenscreen Aufnahmen und den Vor- und Abspann schafft die Praktikantin mit den Kids alleine, während der Referent durch einen Autounfall verhindert bin. Die Erzählerstimme und die restlichen Außenaufnahmen nehmen wir in der zweiten Hälfte des Vormittags auf.
Zum Schluss bleibt sogar noch Zeit für das Ausfüllen des Auswertungsbogens und für ein paar warme Worte.
Lernziele/Projektziele:
Medienauswahl, Mediengestaltung, Medienrezeption
Benötigte Ausstattung und Material:
Großer raum + Drehorte außen (rund um die Einrichtung + nahe gelegener Spielplatz) Greenscreen, Aufnahmestudio, Bastelmaterial