e.tageTV - Die schwäbische Alb

Unzählige Höhlen, geheimnisvolle Quellen, seltene Tiere und Pflanzen, Ausgrabungsstätten der ältesten bekannten Kunstwerke - wo gibt es das alles? Direkt vor unserer Haustür! e.tageTV-ReporterInnen waren in den Osterferien unterwegs - diesmal kreuz und quer auf der Schwäbischen Alb. Am Blautopf, in Holzmaden, mitten in der Steinzeit... Es entstand ein bunt gemischter Fernsehbeitrag.

Gesendet bei RegioTV am 6. Mai 2017.

Projektleitung: Adrian Wegerer
Projektzeitraum: 18.-21.4.2017

 
Technische Voraussetzungen:
Sony Filmkameras, zwei Fotokameras, Richtmikrofone, Tonangel, Stative, Monopod, Notebooks, Moderationskärtchen
Projektverlauf/Arbeitsschritte:
Das Projekt starten wir am Dienstag mit einer Begrüßung und einem Kennenlernen. Gemeinsam schauen wir uns exemplarisch eine Folge von e.tage TV an. Wir fassen zusammen, was alles nötig ist um so eine Reportage zusammenzustellen. Wir sammeln auf einem Flipchart, danach wird der Wochenplan vorgestellt.
Im e.tageStudio wartet das Kameraequipment auf uns. Die Kids erfahren, wie die Kamera funktioniert, lernen die verschiedenen Einstellungen, können mit den unterschiedlichen Stativen umgehen und kennen die unterschiedlichen Mikrofone samt ihren Einsatzmöglichkeiten. 
Anschließend machen wir Übungen zu verschiedenen Kameraeinstellungen und -perspektiven. Hierzu ziehen die Kids in zwei Gruppen los und probieren anhand gespielter Interviews verschiedene Aufnahmen aus, die wir anschließend auswerten.
Als letzte Aufgabe des Tages recherchieren die Kids in Kleingruppen zu unseren einzelnen Stationen, überlegen sich Fragen an die Protagonisten. Zum Schluss kriegt jeder und jede ein passendes e.tage TV t-Shirt und wir richten alles mitnahmebereit für den nächsten Morgen her.
 
Um 8:30 Uhr machen wir uns am Mittwoch auf nach Holzmaden. Auf der A8 geraten wir in einen riesigen Stau, so sind wir erst kurz vor elf am Museum. Hier werden wir trotzdem freudig empfangen, dann muss eben alles ein bisschen schneller gehen. Nach Interview, Schnittbilder und einer kurzen Pause haben wir sogar noch eine Stunde für den Steinbruch übrig.
Die Kinder quengeln weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt, die Stimmung ist gut. Zurück in Ulm reinigen wir das ganze Kameraequipment und packen alles für den nächsten Tag zurecht.
 
Es geht nach Blaubeuren. Wir sind schon 45 min vor unserem Interviewtermin da und geben uns Mühe um einen guten Opener am Hang hinterm Blautopf. Anschließend werden wir im urgeschichtlichen Museum empfangen, hier hat Frau Bohnacker allerhand für uns vorbereitet.
Das Programm ist so interessant für die Kinder, dass die Kamerarbeit unbeliebt wird.
Frau Bohnacker begleitet uns anschließend zurück zum Blautopf, wo wir etwas über Geologie und Wasserqualität erfahren. 
Nach einer Mittagspause treffen wir ebenfalls am Blautopf auf Herrn Buck, der alles über Mythen und Sagen rund um den Ort weiß. Das finden die Kinder dann nicht ganz so interessant, dafür machen sie vernünftige Aufnahmen :) Nach dem Interview mit Herrn Buck ziehen die Kids los, um Schnittbilder zu machen (nach einer wiederholten Ansage, wie Schnittbilder zu machen sind). Während die Kids ein Eis schlotzen macht der Projektleiter zur Sicherheit weitere Schnittbilder.
 
Am letzten Projekttag fahren wir nach Niederstotzingen ins Lonetal, wo wir auf Herrn Bausch und Frau Dalferth treffen. Die beiden erwarten uns in voller  Steinzeit-Montur am Parkplatz, von wo aus wir mit abgespecktem Equipment rund zwei Kilometer zum Hohlenfels zu gehen haben. Das machen die Kinder überraschend gut mit. Nur das Tragen der Kamerataschen ist ein leidiges Thema...
An der Höhle angekommen referiert erst Frau Dalferth zu den Flöten und spielt uns etwas vor, anschließend wird Feuer entfacht und Herr Bausch berichet allerhand über das Leben der damaligen Bewohner, die Funktion der Höhle, über den Neandertaler an sich und über den dort gefundenen Löwenmenschen.
Zum Schluss dürfen die Kids noch mit Speeren auf Kuscheltiere werfen, ein sagenhafter Abschluss.  Aber die Zeit drängt, wir müssen zurück um erste Sprechertexte zu entwerfen und einzusprechen. Das klappt so mittelmäßig, hier bräuchte man doch mehr Zeit und viel Betreuung.
Zwei der Mädels erklären sich bereit, am darauffolgenden Samstag nochmals für ein Stündchen in die e.tage zu kommen um weitere Sprechertexte einzusprechen.