Hör- und Sehstücke: Filmreportage an der Rohräckerschule Esslingen

Die Projektgruppe umfasste acht Schüler* mit z.t. körperlicher- und geistiger Behinderung am sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung des Rohräckerschulzentrums. Sie machten es sich zur Aufgabe, eine Videoreportage über die Arbeit der Schulsozialarbeiterin an der Schule zu erstellen. Am ersten Projekttag wurden die Schüler*innen in das Thema der Videoreportage eingeführt, wozu sie sich auch ein fertiges Sehstück von Schüler*innen eines vorherigen Projektes in Nürtingen anschauten. Am Nachmittag wurde die Aufnahmetechnik erklärt und exemplarisch an einer kleinen Drehsituation gezeigt. Die Schüler*innen entschieden sich dafür, Spielszenen ohne verbale Dialoge, sondern mit Sprechblasen aus Tonpapier umzusetzen. In Ergänzung dazu sollen die Interviews mit der Sozialarbeiterin und dem Schulleiter durch die Spielszenen leiten. So wurden am zweiten Tag zunächst die verschiedenen Einstellungsgrößen ausprobiert und dann der Drehort aufgebaut und die Sprechblasen gebastelt, damit es dann am dritten Tag mit dem Drehen losgehen konnte. Die Teilnehmer*innen nahmen den Vor- und Abspann, die beiden Interviews und die Arbeit der Schulsozialarbeiterin auf. Dabei arbeiteten sie gut zusammen. Am letzten Workshoptag waren dann noch ein paar Aufnahmen von dem Schulgebäude und die letzten Schliffe der Reportage auf dem Plan bevor sich dann alle begeistert das fertige Ergebnis mit dem Titel "Was macht eigentlich die Schulsozialarbeiterin?" anschauen konnten.

 

Kosten:
Das Projekt "Hör- und Sehstücke" der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V. ist für teilnehmende Schulen kostenfrei.
Lernziele/Projektziele:
Medienwissen, Medientechnik, Medienrezeption, Medienkritik, Medienauswahl, Mediengestaltung
Benötigte Ausstattung und Material:
Aufnahmetechnik, Filmklappe, Laptop, dickes Papier oder Tonkarton und Bastelmaterialien