Tatort Bodensee: Grau-blaue Krawatten

Der Kurzfilm „Grau-blaue Krawatten“ entstand 2016 im Rahmen des Drehbuchwettbewerbs „Tatort Bodensee“, einem Wettbewerb, der mithilfe der Förderung der Stiftung MKFS jährlich im Wechsel mit dem Wettbewerb „Tatort Eifel“ in Kooperation mit verschiedenen Projektträgern durchgeführt wird. Die Schüler/-innen des Helmholtz-Gymnasiums in Karlsruhe waren mit ihrem Manuskript im Wettbewerb erfolgreich gewesen und durften als Gewinner ihre Idee mit Unterstützung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg realisieren. Zum Film gibt es einen Sehbogen, der mit den Schüler/innen bearbeitet werden kann.

Thema:
Schüler/-innen sollen Einstellungen, Verhaltensweisen und Werthaltungen erkennen und hinterfragen und dadurch Verständnis und Toleranz entwickeln. Indem sie sich mit den in Texten und Medien vorhandenen geschlechtsspezifischen und anderen Rollenmustern auseinander setzen, erkennen und hinterfragen sie Einstellungen, Verhaltensweisen und Werthaltungen. Dabei entwickeln sie Verständnis und Toleranz. Gleichzeitig gewinnen sie Orientierungsmöglichkeiten für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Der Film „Grau-blaue Krawatten“ trifft inhaltlich den Kern dieser Entwicklungs- und Unterrichtsaufgabe: Sexuelle Orientierung, Identitätsfindung und Freundschaft sind die zentralen Themen des Films. Jugendliche müssen lernen, sich diesen Themen im Angesicht der neuen Medien, die auch im Schulalltag selbstverständlich geworden sind, zu stellen und verantwortungsbewusst damit umzugehen.

Der Einsatz ist ab Klassenstufe 9/10 geeignet, da die Selbst- und Identitätsfindung hier schon ein zentrales Thema ist.

Lernziele/Projektziele:
Medienwissen, Medientechnik, Medienrezeption, Medienkritik, Medienauswahl, Mediengestaltung, Anschlusskommunikation, Medienethik