Buchtrailer zu "Ein Krokodil taucht ab" von Nina Weger

SchülerInnen der Klasse 5c, Kepler-Gymnasium setzten das Kinderbuch „Ein Krokodil taucht ab“ von Nina Weger als knackig-kurzen Buchtrailer um, ähnlich wie einen Filmtrailer. Im Rahmen der Ulmer Kinderbuchmesse KIBUM 2017 präsentierten sie ihre Arbeit 

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Projektleitung: Adrian Wegerer
Projektassistenz: Anastasia Rabbe
In Kooperation mit dem Kepler-Gymnasium Ulm und der Stadtbibliothek Ulm

Technische Voraussetzungen:
iPad mit iMovie und Stativ Filmschnittrechner Licht
Fachliche Voraussetzungen:

Medienpädagogisches Grundwissen

Projektverlauf/Arbeitsschritte:

Das Projekt war eine Kooperation der e.tage mit dem Kepler-Gymnasium und der Stadtbibliothek Ulm. Das Ziel war, eine Schullektüre als Trailer umzusetzen und diesen im Rahmen der Ulmer Kinderbuchmesse KIBUM zu präsentieren. Umsetzen wollten wir das mit dem vorgefertigten Trailer-Tool in iMotion, das wir als App auf unseren iPads haben.

Am Buchtrailer nahm eine halbe 5. Klasse teil. Die andere Hälfte setzte das Buch als Livehörspiel um. Eine Mitarbeiterin der Kinderbibliothel hatte im Vorfeld divesre Bücher zur Lektüre vorgeschlagen. In Absprache mit der Lehrerin und den referneten entschioden wir uns für das Kinderbuch "Ein Krokodil tauch ab - und ich hinterher" von Nina Weger.  Die Bibliothek holte die Genehmigung beim Verlag ein, dass wir das Buch medial umsetzen und das Ergebnis bei der KIBUM präsentieren können. Die Klasse las bis zum ersten Treffen im schulischen Kontext das Buch. 

1. Treffen: Der Referent kam an die Schule und stellte das Projekt vor. gemeinsam mit den SchülerInnen wurden erste Ideen entwickelt. Der Referent gab Hinweise, wie und nach welchen dramaturgischen Kriterien die Schüler in der Lektüre nach geeigneten Passagen suchen können, die für die filmische Umsetzung geeignet wären. Die wurde als Aufgabe bis zum nächsten Treffen gestellt. Gleichzeitig sollten sich die Schüler überlegen, wie sie sich die Umsetzung der gewählten szenen vorstellen können (Ausstattung, Drehort, Kostüme, Requisiten etc...)

2. Treffen: Drei Wochen nach dem ersten Treffen kam die Gruppe wieder mit dem Referenten zusammen. Die SchülerInnen hatten sich sehr geeignete Szenen heraisgesucht. Nun wurde festgelegt, was genau da passiert, wer mitspielt und was das Filmteam dazu braucht. Es gab einige gute Vorschläge für Drehorte, die wir in der Folge dann organisierten Glockenbrunnenwerk, private Wohnung, Straße...). 

3. Treffen: Wiederum drei Wochen später trifft sich die Gruppe zu den Dreh-Vorbereitungen: Es wird ein halbes Krokodil aus Pappmachee gebastelt. Es werden Kostüme probiert und kleine Szenenproben gemacht. Die Gruppe überlegt, welche Design aus dem iMovieTrailer-Tool passend ist und mit welchen Bildern die Vorlagen gefüllt werden können. dazu wird ein Storyboard mit Angaben zu Einstellungen und Zeiten geschrieben.  

4. Treffen: das vierte Treffen ist vier Tage nach dem 3.Treffen. Und nun wird es stressig: an einem einzigen Vormittag soll der Trailer gedreht, mittags geschnitten und nachmittags gezeigt werden. So eilt die Gruppe von Drehort zu Drehort, immer dicht am Drehplan. Mittags legt der Referent letzte Hand an und montiert den Beitrag. Bereits am Nachmittag könen die SchülerInnen ihren Trailer vor Publikum in der Stadtbibliothek präsentieren. 

Damit der beitrag auch im Internet gezeigt werden kann, musste der Abspann in einem Filmschnittprogramm nachbearbeitet werden, denn iMovie gibt hier zu viel Inhalt vor, was nicht zu den Bedürfnissen des Verlags und der Autorin gepasst hätte. Mit der nachbearbeitung bekamen wir das ok. von Verlag und Autorin zur Veröffentlichung im Internet. 

Jörg hat ausgehandelt, dass ich mit den Kids ohne Begleitung in das von mir gewünschte Glockenbrunnenwerk darf, mega!
Der Schlüssel ist dam im Stadthaus. Er muss mich nur noch einweisen davor und das wird knifflig wegen Termin.
Habe gerade nochmal welche vorgeschlagen. Wenn davon keiner geht, könnte er vielleicht auch die Anastasia einweisen?! Müsste man dann kucken, ob das geht.

Soweit mal der Zwischenstand.
Ein Badezimmer mit Wanne und Kloschüssel in Stadthausnähe, mit Hausherr/Hausherrin, der/die Bock hat, dass 5-10 Bälger mit Winterschuhen in die Wohnung stapfen wäre noch gut.
Da weißt du vielleicht was, Doro?! Ginge auch schnell. Also muss es ja eh alles.
Der Rest spielt im Glockenbrunnenwerk oder auf der Straße.

Benötigte Ausstattung und Material:
Bastelmaterial, Requisiten, Kostüme, passende und spannende Drehorte, Gemeinsame Lektüre: Ein Krokodil taucht ab und ich hinterher... von Nina Weger