TikTok: Der Download-Hit aus China

05.03.2019
Medianezz-Thema

Bekannt wurde die App TikTok zu Beginn unter dem Namen musical.ly. Da musical.ly im Jahr 2018 aber von TikTok übernommen wurde, sind die Apps mittlerweile identisch. Besonders bei Jugendlichen kann sich die Kurzvideo-Plattform an enormer Beliebtheit erfreuen. Mittlerweile gab es allein in Deutschland 8,8 Millionen Downloads (Stand 05.02.2019, Statista). Statt Bildern (wie bspw. auf Instagram) werden bei der TikTok-App 15-sekündige, selbstgedrehte Videos mit Hintergrundmusik veröffentlicht. In diesen Videos wird entweder getanzt und/oder synchron zu einem Lied mitgesunden.

Das Verbreiten von Videos passiert also im Handumdrehen, daher sollten bei Kindern unter 13 unbedingt ihre Eltern miteinbezogen werden. Zwar ist die App erst ab 13 Jahren erlaubt, aber trotzdem sind auch einige Nutzer unter 13 Jahren auf der Social Media Plattform unterwegs.

Eltern finden unter www.schau-hin.de ausführliche Informationen und Handlungstipps zur Sicherheit bei TikTok. Aber auch Kinder und Jugendliche können sich selbst ein besseres Bild von sämtlichen Rechten und Vorgehensweisen machen: Unter www.internet-abc.de gibt es hierzu das Lernmodul „Filme, Videos und Musik –was ist erlaubt?“.

Im Hinterkopf behalten sollte man auf jeden Fall immer, dass die Inhalte von jedem überall gesehen werden können und auch unangemessene Videos angezeigt werden können. Bei einem Test von mobilsicher.de kam sogar zum Vorschein, dass TikTok sämtliche Datenschutzanforderungen missachtet und zu unsicherem Umgang verleitet.

Einen genauen Leitfaden für den sicheren Umgang mit TikTok gibt es auf klicksafe und auch unter www.handysektor.de gibt es Hilfestellungen zum richtigen Umgang mit den eigenen Daten und wie die eigenen Daten geschützt werden können.

 

Text: Annette Beattie