mein-guckkasten

Virtual-Reality-Brille aus Pappe

Mit „mein-guckkasten" erarbeitete medien+bildung.com eine kostengünstige und kreative Idee für medienpädagogische Workshops: Kinder und Jugendliche bauen sich mit Klebstoff und Schere eine Virtual-Reality-Brille aus Pappe. Das Thema Virtual-Reality kann so praktisch erarbeitet werden um es zu verstehen und zu begreifen. Über das handwerkliche Bauen der Brille wird ein Zugang zum Thema geschaffen, um im zweiten Schritt eigene VR-Inhalte mit den Jugendlichen zu produzieren und zu rezipieren.

Die Website https://medienundbildung.com/projekte/maker-labor/mein-guckkasten/ beinhaltet nicht nur die Anleitung zum Bau und den Bastelbogen zum Downloaden, sondern auch Methoden für den Einsatz der Brillen in medienpädagogischen Projekten, außerdem App-Empfehlungen und weitere Ideen, wie man mein-guckkasten modifizieren kann. Auch die benötigten Linsen können über mein-guckkasten.de bezogen werden. Das Workshopkonzept eignet sich sowohl für Jugendgruppen als auch für einen ganzen Klassenverband und ermöglicht einen praktischen Einstieg in das Thema „Virtuelle Realität“.

Technische Voraussetzungen:
Smartphone (optimal eines pro Teilnehmer) Optional: WLAN, um den Teilnehmern zu ermöglichen sich nach dem Bau der Brille diverse VR-Apps herunterzuladen
Fachliche Voraussetzungen:

Technisches Know-how im Umgang mit Smartphones ist bei der Projektleitung und bei den Teilnehmern hilfreich aber nicht notwendig.

Kosten:
Material- und Sachkosten (Technik, etc.): Linsensets (2,50€ pro Set unter www.mein-guckkasten.de zu erstehen) Diverse Nebenkosten ergeben sich aus der zu beschaffenden Anzahl an Kleber, Karton etc. Gesamtkosten: variieren mit der Gruppengröße
Projektverlauf/Arbeitsschritte:

1. Bau der Guckkästen:
Zunächst werden mit den Kindern/Jugendlichen zusammen die Guckkästen gebastelt. Optimal ist ein Guckkasten pro Teilnehmer, es ist aber auch mit weniger möglich einen Workshop durchzuführen, sollte zum Beispiel nicht jedes Kind ein passendes Smartphone besitzen. Mit unserer kleinschrittigen, bebilderten Bastelanleitung, die man sich auf www.mein-guckkasten.de kostenfrei herunterladen kann, ist es möglich ohne professionelle Anleitung einen Guckkasten zu bauen.

2. Verzieren der Guckkästen (optional)
Nachdem jeder Teilnehmer seinen eigenen Guckkasten gebaut hat kann man im zweiten Schritt beginnen diese zu verzieren, anzumalen, zu bekleben. Die Verzierungen können auf das Thema Virtual Reality bezogen sein oder auch frei gewählt werden.

3. Ausprobieren der Apps / Arbeiten mit Methoden
Nun kann man den Teilnehmern verschiedene Apps vorgeben, die sie sich entweder im vorhandenen WLAN auf ihrem Smartphone installieren oder aber im heimischen WLAN schon vorab herunterladen sollten.
Sollte WLAN vorhanden sein, kann man die Teilnehmer gegebenenfalls auch eigenständig auf „Appsuche“ schicken. Nach 10-15min können die Kinder die Apps die sie gefunden haben den anderen Teilnehmern vorstellen. Und es wird gemeinsam bewertet was sinnvoll, was weniger sinnvoll erscheint.
Eine kleine Auswahl an Methoden und App-Vorschlägen zum Einsatz des Guckkastens stellen wir im Download-Bereich auf unserer Webseite zur Verfügung.

Lernziele/Projektziele:
Medientechnik, Medienrezeption, Medienkritik, Medienauswahl, Mediengestaltung, Anschlusskommunikation
Benötigte Ausstattung und Material:
Linsensets (bestehend aus jeweils 2 Linsen und 2 Klettverschlüssen; zu erstehen unter www.mein-guckkasten.de/bestellungen), Mikrowellpappe (Pizzakarton), ausgedruckte Bastelbögen, Sprühkleber, Flüssigkleber, Cuttermesser, Schneideunterlagen Optional: Nahtmarkierer, Wäsche- oder Büroklammern